ALLGEMEINE DATEN

OFFIZIELLER NAME:

Plurinationaler Staat Bolivien


EINWOHNERZAHL:

10.89 Mio. Einwohner (2017)

 

BEVÖLKERUNGSDICHTE:

9,91 Einwohner/km2

 

VÖLKER:

Aymará (25%), Quechua (31%), Otros (44 %)

 

FLÄCHE:

1.098.581 km2

 

HAUPTSTADT:

Sucre

 

REGIERUNGSSITZ:

La Paz

 

OFFIZIELLE SPRACHEN:

español, quechua, aymará, guaraní y otras 33 lenguas

 

REGIERUNGSFORM:

Präsidialrepublik

 

PRÄSIDENT:

Juan Evo Morales Ayma (desde 22 de enero 2006)

 

ZEITZONE:

GMT –4 Stunden (Sommer)

6 Stunden Zeitunterschied im Sommer zu Österreich (März - Okobert)

 

NATIONALFEIERTAGE:

6. August, Unabhängigkeitstag

22. Jänner, Tag der Gründung des Plurinationalen Staates

 

OFFIZIELLE NATIONALE FEIERTAGE:

1. Jänner, Neujahr

Februar/März, Karneval
1. Mai, Tag der Arbeit

12. Oktober, Tag der Entkolonialisierung
2. November, Allerheiligen

25. Dezember, Weihnachten

 

BIP PRO KOPF:

2.793€

 

Währung:

Boliviano (BOB). Banknoten haben die Stückelung 10, 20, 50, 100 und 200 Bolivianos.

 

HAUPTINDUSTRIEZWEIGE:

Nahrungsmittel, Gebrauchsgüter, Textilien, Verlagswesen, Metallurgie

 

EXPORTE:

6.295,8 Mio. € (2016)

 

IMPORTE:

7.565,2 M.€ (2016)

 

WACHSTUMSRATE:

4,3% (ca., 2016)

 

ZAHLUNGSFORMEN:

Kreditkarten (American Express, Diners Club, Master Card y Visa). Visa und Master Card werden am ehesten akzeptiert.
Bestimmte Transaktionen können mit Schecks nationaler Banken und ausländischen Zertifikaten sowie in US-Dollar durchgeführt werden.


  ISO CODE:

068/BOL/BO

 

INTERNET-DOMAIN:

.bo

 

TELEFONVORWAHL:

+0591



Geographie

 

Bolivien befindet sich im Herzen von Südamerika. Seine geografische Lage ist 9°0' - 23°0' S, 57°30' - 70°0' W. Auf einer Fläche von 1.098.581 km² breitet sich das Land von den Zentralanden über Teile des Chaco bis zum Amazonas aus. Die geografische Mitte befindet sich im Gebiet von Puerto Estrella über dem Fluss Río Grande in der Provinz Ñuflo de Chaves im Departamento Santa Cruz.

 

Grenzen: Im Norden und Osten grenzt Bolivien an Brasilien, im Osten und Südosten an Paraguay, im Süden an Argentinien, im Südwesten an Chile und im Nordwesten an Peru.

 

Fuente: Wikipedia; Imagen ampliable por clic
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Geografische und klimatische Zonen

 

Die Anden ziehen einen weiten Bogen durch den Westen Boliviens und bestimmen damit die drei geographischen Zonen des Landes: Das Gebirge und das Altiplano im Westen, die subtropischen Yungas und gemäßigten Täler der östlichen Ausläufer des Gebirges, sowie die tropischen Tiefebenen (llanos) im Osten des Landes (Oriente).

 

Altiplano: Diese am höchsten gelegene Zone verläuft auf über 3000 Metern über dem Meeresspiegel in zwei großen, parallelen Gebirgszügen (cordilleras) der Anden. Der westliche Andenteil (Cordillera Occidental) verläuft entlang der Grenzen zu Peru und Chile. Der östliche Gebirgszug (Cordillera Oriental) ist sehr breit und verläuft von Peru bis Argentinien. Hier finden sich einige der höchsten Berggipfel in ganz Amerika. Die Durchschnittstemperatur liegt zwischen 15 bis 20 Grad Celsius. Nachts sinken die Temperaturen bis zum Gefrierpunkt drastisch. Mittags ist es bei zunehmendem Sonnenschein trocken. Jeden Monat gibt es Frost und Schnee. Wichtigste Städte: La Paz, Potosí, Oruro.

 

Täler und Yungas: Zwischen Altiplano und dem Amazonas-Tiefland befindet sich die subandine Zone der Täler und Yungas (Aymara: »warme Täler«). Das Klima ist gemäßigt. Feuchte Winde aus Nordosten wehen gegen die Gebirge, so dass es im Gebiet viel Feuchtigkeit und Regen gibt. Mit steigender Höhe nehmen die Temperaturen ab, ab einer Höhe von 2000 Metern über dem Meeresspiegel fällt Schnee. Wichtigste Städte: Cochabamba, Sucre, Tarija.

 

Tiefebene und Amazonas: 59 Prozent des Staatsgebiets sind Tiefebene und befinden sich nördlich der Cordillera Oriental, vom Fuß der Anden bis zum Fluss Río Paraguay. Die Tiefebene ist von ausgedehnten Wäldern mit einer reichen Flora und Fauna bewachsen. Das tropisch-feuchte Klima hat eine Durchschnittstemperatur von 30 Grad Celsius. Winde aus dem Amazonas bringen regenreiche Niederschläge. Ab Mai sorgen trockene Winde für geringe Niederschläge und wolkenlosen Himmel. Im Winter sorgen starke Winde aus Süden (surazos) für wenige kühle Tage.

 

Fuente: Udape; Imagen ampliable por clic
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